Rechteckig

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Investorenbau Prenzlauer Promenade 191/192

Schräge Betonklötze

Beschreibung: Auch diese Baulücke in Berlin-Weißensee wurde wenig verwunderlich mit einem Investorenbau gefüllt. Das Gebäude wurde innerhalb weniger Monaten hochgezogen und besteht aus Stahlbeton mit einer Fassade aus Sandsteinplatten.
Ein gewisser Gestaltungswille scheint dem Gebäude zugrunde zu liegen. Allerdings wirkt es klotzig und kalt, wie es die zeitgenössische Architektur vorsieht. Zudem fehlt optisch ein Dach, so daß das Ganze eher an ein funktionales Industriegebäude erinnert, als an ein Haus, das die Stadt zu einem schöneren Ort machen will. (mehr …)

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Scandic Emporio Hamburg

Rechteckig, unschön

Beschreibung: Dieser Hotel-Kasten, zusammengesetzt aus vielen Rechtecken, befindet sich gleich neben dem schönen, gründerzeitlichen Gängeviertel. Wäre die Architektur nicht so belanglos, opportunistisch und ökonomistisch, könnte man meinen, der Architekt habe dieses Betongebilde mit Absicht – sozusagen als anti-ästhetischen Gegenentwurf zum Gängeviertel hier hingesetzt. Da die Immobilienspekulanten jedoch nur den „Gesetzen des Marktes“ gehorchen, kann man nicht von einer so zielgenauer Herangehensweise ausgehen. Das einzige Prinzip lautet: jede lukrative Lücke wird bebaut. Und die genehmigenden Behörden schauen weg, auch wenn das Stadtbild zerstört wird.

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