Neo-Brutalismus-Wohnhaus: Hamburg-Hausbruch

Wohnbunker

Beschreibung: Am Stadtrand Hamburgs im Wald befindet sich ein Wohnhaus, mit dem die Erbauer offenbar versucht haben, eine Art zivilatorische Anti-Anpassung an die natürliche Umgebung zu Manifestieren. Wie ein Fremdkörper klotzt sich das Gebäude in die Natur.
Mit verstörender Bunker-Architektur und schmalen Schießscharten anstelle von Fenstern, strahlt das Gebäude eine aggressive Abgeschlossenheit zur Außenwelt aus. Die häßliche Treppe aus Vertikalen Sichtbeton-Elementen ist trotz des geringen Alters des Hauses bereits häßlich verfärbt. Dieser „shabby-chic“ im Kontrast nur neureichen Gesamterscheinung des Gebäudes ist sicherlich gewollt.

  • Architekt/Bauunternehmen und Jahr: Unbekannt / Baujahr geschätzt 2010
  • Materialien: Luxusklinker auf Beton
  • Gestaltungswille: Ein gruseliger Gestaltungswille erkennbar. Ein klarer Fall von Arschloch-Architektur.
  • Änliche Gebäude: z.B. dieser Bunker in Berlin
  • Index der Tristheit: 09 von 10
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