Öffentliche Einrichtung

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Rathaus Varna

Rathaus Varna

Beschreibung: Dieses unheimliche Rathaus ragt über die sonst recht schöne, gründerzeitliche und antike Hafenstadt Varna, gelegen an der Schwarzmeerküste Bulgariens. Bis 1995 war das Gebäude eine Hauptzentrale der kommunistischen Partei des Landes.
Das Gebäude ist auf der Internet-Plattform Reddit einer passenden Kategorie zugordnet worden: „evilbuildings“ („böse Gebäude“).
Zu Varna:
Varna ist die drittgrößte Stadt Bulgariens und liegt am Schwarzen Meer. Die Stadt an sich ist recht schön und verfügt über viel Gründerzeit-Architektur, die jedoch zu einem größeren Teil in einem schlechten Zustand ist. Die Betonarchitektur aus den 1970er und 1980er-Jahren hingegen scheint akzeptabel gepflegt zu sein. (mehr …)
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Jacob-und-Wilhelm-Grimm-Zentrum (Humboldt-Universität, Berlin)

Die abweisende Fassade

Beschreibung: Dieser grauenvolle Funktionsbau, der mit Architekturpreisen nur so überhäuft wurde, sieht innen noch schlimmer aus, als außen. Nicht, daß das Gebäude den Betrachter fast erschlägt, so abweisend, kalt und bunkerhaft  klotzt es sich in die Mitte Berlins; innen ist dieses Bibliotheksgebäude alptraumhaft beengend und überaus unübersichtlich, fast labyrinthhaft verwinkelt. Der Architekt muß ein grauenvoller und unpraktischer Mensch sein. Bei Wikipedia steht über die Kritk am Gebäude:

Auffällig ist die Diskrepanz zwischen dem allgemeinen Lob der Politik und der etablierten Architekturkritik in den Zeitungsfeuilletons, das sich im Wesentlichen auf die Gestaltung der Fassade und des treppenförmigen Hauptlesesaals bezieht, und der vielfach belegten Kritik durch die Benutzer an Platzkapazität Akustik, Verkehrswegen (Treppen, Fahrstühle, Toiletten, Barrierefreiheit, Orientierung), Klimatechnik, Kopiermöglichkeiten und Garderobe.

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Bundesinnenministerium (Berlin)

Ausstrahlung wie ein Gefängnis

Beschreibung: Das Bundesinnenministerium glänzt nicht nur nicht durch innere Werte, sondern auch nicht durch äußere, wie an diesem abweisenden Beton- und Glasmachwerk unschwer zu erkennen ist.
Die Architektur ähnelt jener neuen Gebäude des Bundesnachichtendienstes.
Auch im Fallde des Bundesinnenministeriums ist wieder einmal ein sogenannter Gewinnerentwurf planerische Grundlage, der im Zuge eines Architekturwettbewergs ermittelt worden war.

Fazit: Ein weiteres architektonisches Trauerspiel im politischen Berlin. (mehr …)

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Hamburger Kunsthalle / Galerie der Gegenwart (Anbau)

Klotzig, klotziger, Kunsthalle

Beschreibung: Die „Kunsthalle“ ist ein mäßiges Kunstmuseum in deutschlands zweitgrößter Stadt. Hamburg legt mehr Wert auf Eventkultur und Prestigeprojekte, wie an der 700-Millionen teuren Elbphilharmonie, an Großveranstaltungen wie groß angelegten Rocker-Motorrad-Treffen, Marathons – oder der Vielzahl sinnloser Kommerz-Musicals gut erkennbar ist.
Die ursprüngliche Kunsthalle wurde von Georg Theodor Schirrmacher und Hermann von der Hude entworfen und 1869 fertiggestellt.
Der erste Erweiterungsbau ist ein hübsches, neoklassisches Gebäude mit einer Kuppel aus Kupfer – entworfen von Fritz Schumacher.Der zweite, neuere Anbau ist der hier dargestellte, von Oswald Mathias Ungers entworfene Beton-Würfel. Er war nicht so billig, wie er aussieht und wurde 1996 fertiggestellt – für umgerechnet etwas über 72 Mio. Euro.
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Die neue Reichstagskuppel

Postmoderne Kuppel

Beschreibung: Bei der Sanierung des Reichstagsgebäudes im Zuge des Umzugs der Bundesregierung nach Berlin, wurde der „Star-Architekt“ Norman Foster mit der Kuppel-Neugestaltung beauftragt.
Ursprünglich hatte die Kuppel den selben Baustil wie das Gebäude.
Der unter dem Einfluß des Zeitgeists der 90er Jahre stehende Architekt ignorierte dies jedoch zugunsten einer modernistischen Formgebung: (mehr …)
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Marie-Elisabeth-Lüders-Haus (Nebengebäude des Bundestags)

Bunkerwand („Sichtbeton“)

Beschreibung: Dieses Gebäude ist das Nachbargebäude des Paul-Löbe-Hauses. Der Beton zieht sich hinüber zur anderen Spreeseite, ohne eine ästhetische Besserung zu bringen. Ansonsten hat dieses Gebäude mehr seltsame Design-Schnörkel, die dem ansonsten proklamierten Pseudofunktionalismus optisch widersprechen. Dieses Gebäude hat kein Konzept und ist nicht aus einem Guß gebaut, sondern wirkt wie ein Flickenteppich aus zufällig zusammengewürfelten funktionalistischen Betonelementen aus Industrie und Maschinenbau.

Architektur/Materialien: Beton, Glas, Stahl
Gestaltungswille: In gewisser Weise erkennbar (mehr …)

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Paul-Löbe-Haus (Nebengebäude des Bundestags)

Austauschbare Betonarchitektur

Beschreibung: Die ästhetischen Unterschiede zwischen Lagerhalle, Flughafen-Terminal und Regierungsgebäude scheinen derzeit marginal zu sein, wie dieses Gebäude verstörend belegt.
Nicht daß irgendjemand außerhalb des Parlaments mit Karrierepolitikern Mitleid hätte, die in einem solchen Klotz arbeiten müssen. Das Problem ist viel mehr, daß alle anderen Menschen diese grotesk öden und gewollt progressivistischen Gebäude ertragen müssen.
Dieser unwürdige Funktionsbau, dieses Armutszeugnis aus Beton soll also den Nationalstaat nach innen und außen repräsentieren. Die Phantasielosigkeit moderner deutscher Betonarchitektur zeigt sich auch etwa am Umstand, daß der Eingang des Gebäudes fast genau so aussieht, wie der Eingang des geplanten Problem-Flughafens BER. (mehr …)
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Bundeskanzleramt

Kein Warenlager, Regierungsgebäude!

Beschreibung: Dies ist die „Waschmaschine“, wie sie in Berlin genannt wird. Wer einen solchen Architekten hat, braucht keine Feinde.
Wo ist beim Hauptgebäude oben, wo ist unten – wo innen, wo außen? Es wirkt, als habe jemand versucht, Schläuche und Kabel der Waschmaschine außen anzubringen. Wenn man so will, fehlt gar eine Fassade, um das unansehnliche Innenleben zu überdecken.
Hinter und neben dem mittig platzierten Vorzeige-Gebäudeteil befinden sich zwei langgezogene Plattenbauten im Stil des Löbe-Hauses – oder eher – im Stil einer Lagerhalle. (mehr …)
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