1980er-Jahre

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Rathaus Varna

Rathaus Varna

Beschreibung: Dieses unheimliche Rathaus ragt über die sonst recht schöne, gründerzeitliche und antike Hafenstadt Varna, gelegen an der Schwarzmeerküste Bulgariens. Bis 1995 war das Gebäude eine Hauptzentrale der kommunistischen Partei des Landes.
Das Gebäude ist auf der Internet-Plattform Reddit einer passenden Kategorie zugordnet worden: „evilbuildings“ („böse Gebäude“).
Zu Varna:
Varna ist die drittgrößte Stadt Bulgariens und liegt am Schwarzen Meer. Die Stadt an sich ist recht schön und verfügt über viel Gründerzeit-Architektur, die jedoch zu einem größeren Teil in einem schlechten Zustand ist. Die Betonarchitektur aus den 1970er und 1980er-Jahren hingegen scheint akzeptabel gepflegt zu sein. (mehr …)
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Friedrichstraße 207-208 („Wohnhaus am Checkpoint Charlie“)

Historischer Platz mit 90er-„Architektur“

Beschreibung: Dieser mißlungene Plattenbau mit viel Alu und Glas weist ein löchriges Vordach auf, das irgendwie schief angebracht wurde. Es handelt sich aber wohl weniger um Pfusch am Bau, als viel mehr um einen kläglichen Versuch von Seiten des Architekten, etwas Einzigartiges zu schaffen. Zur Geschmacklosigkeit paßt dann natürlich auch gut die McDonald’s-Filiale im Erdgeschoß.

Architektur/Materialien: Glas, Aluminium, Beton. Ansonsten viele lieblos zusammengewürfelten Rechtecke (und Löcher im Dach).

Gestaltungswille: Ein Gestaltungswille ist erkennbar. Löcher im Dach: Sehr originell. (mehr …)

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Friedrichstraße 32/33

So häßlich kann Beton sein

Beschreibung: Ist es Funktionalismus? Sollen diese Betonsäulen Schmuck sein, oder hat man vergessen, das Baugerüst abzubauen? Schwer zu sagen. Das Widersprüchliche an dem Gebäude ist, daß durch seine Eckig- und Kantigkeit eigentlich eine Ideologie der Schmucklosigkeit vermittelt wird, die Vielzahl an Säulen und Stangen zugleich aber dann wieder doch schmückende Ornamente sein sollen. Ein Wenig erinnert dieses Gebäude an die Ästhetik des Science-Fiction-Horrorfilms „Alien“ von 1979. Siehe etwa hier. Es könnte sich um ein Raumschiff der bösartigen Kreaturen handeln.

Architektur/Materialien: Beton, Metall, Glas. Hauptsache billig und kalt.
Gestaltungswille: Gestaltungswille leider erkennbar. Schön kann man das Gebäude nicht nennen. Es ist vielmehr erstaunlich, in welchem Ausmaß das Stadtbild durch einen architektonischen „Einzeltäter“ in Mitleidenschaft gezogen werden kann. (mehr …)

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Charlottenstraße 97 („Kreuzberg Tower“)

„Kreuzberg Tower“


Beschreibung:
Ensemble aus drei Gebäuden, eines unschöner und unerfreulicher als das andere. Die Dächer der außen stehenden Gebäude sind quasi invertiert. Die Dachspitze liegt unterhalb der Außenseiten des Gebäudes. Sehr originell.
Das Hochhaus in der Mitte sowie die beiden Gebäude außen haben seltsam anmutende „Augenlider“ über allen Fenstern.
Architektur/Materialien: Alles Beton, außen billiger Polystyrolschaum mit Putz drauf, billige Anmutung (Klopfen an Hauswand). Viele rechte winkel, keine erkennbaren Verzierungen.Gestaltungswille: Ein Gestaltungswille ist erkennbar. Guter Geschmack allerdings nicht. Der Architekt meint wohl, seine Persönlichkeit spiegele sich auf künstlerische Art und Weise in dieser grauen Architektur. Schade nur, daß die BewohnerInnen Berlins diese Beton gewordene Profilneurose nun einige Jahrzehnte lang ertragen müssen. (mehr …)
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