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Stuck und Altbau statt Sichtbeton und Investoren­architektur!

Vorstellung dieser Internetseite gegen die rein ökonomisch motivierten Hervorbringungen moderner Architektur.

„Ärzte können ihre Fehler begraben, aber ein Architekt kann seinen Kun­den nur raten, Efeu zu pflanzen.“
George Sand1

Da wir mit dem Efeu­pflan­zen nicht hinterherkommen würden, aber etwas getan werden muß, wurde die Inter­netseite Investorenarchitektur.de ins Leben gerufen…

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Investorenbau Prenzlauer Promenade 191/192

Schräge Betonklötze

Beschreibung: Auch diese Baulücke in Berlin-Weißensee wurde wenig verwunderlich mit einem Investorenbau gefüllt. Das Gebäude wurde innerhalb weniger Monaten hochgezogen und besteht aus Stahlbeton mit einer Fassade aus Sandsteinplatten.
Ein gewisser Gestaltungswille scheint dem Gebäude zugrunde zu liegen. Allerdings wirkt es klotzig und kalt, wie es die zeitgenössische Architektur vorsieht. Zudem fehlt optisch ein Dach, so daß das Ganze eher an ein funktionales Industriegebäude erinnert, als an ein Haus, das die Stadt zu einem schöneren Ort machen will. (mehr …)
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Investorenbau Enckestraße 4a (Berlin)

Platenbau für Reiche

Beschreibung: Dieser seltsame Bau, der sich wie auftürmende Eisschollen aus Beton erhebt, soll vermutlich Modernität und Neuorientierung verkörpern.
Von der Seite ein Plattenbau, wie zerhackt und falsch wieder zusammengewürfelt.
Von unten wirkt das Gebäude, als würde es einen erschlagen: fette Betonelemente, die wie frei in der Luft schweben, bedrohlich, unproportional, kastenhaft.Auf dem selben Grundstück spielt sich im Übrigen bereits seit einigen Jahren ein politischer Skandal ab, denn ein schöner Altbau wird vom Investor bewußt dem Verfall überlassen, um später auf den Trümmern des (derzeit noch) denkmalgeschützten Gebäudes einen neuen Investorenbau erreichten zu können. (mehr …)
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Bundesinnenministerium (Berlin)

Ausstrahlung wie ein Gefängnis

Beschreibung: Das Bundesinnenministerium glänzt nicht nur nicht durch innere Werte, sondern auch nicht durch äußere, wie an diesem abweisenden Beton- und Glasmachwerk unschwer zu erkennen ist.
Die Architektur ähnelt jener neuen Gebäude des Bundesnachichtendienstes.
Auch im Fallde des Bundesinnenministeriums ist wieder einmal ein sogenannter Gewinnerentwurf planerische Grundlage, der im Zuge eines Architekturwettbewergs ermittelt worden war.

Fazit: Ein weiteres architektonisches Trauerspiel im politischen Berlin. (mehr …)

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Hamburger Kunsthalle / Galerie der Gegenwart (Anbau)

Klotzig, klotziger, Kunsthalle

Beschreibung: Die „Kunsthalle“ ist ein mäßiges Kunstmuseum in deutschlands zweitgrößter Stadt. Hamburg legt mehr Wert auf Eventkultur und Prestigeprojekte, wie an der 700-Millionen teuren Elbphilharmonie, an Großveranstaltungen wie groß angelegten Rocker-Motorrad-Treffen, Marathons – oder der Vielzahl sinnloser Kommerz-Musicals gut erkennbar ist.
Die ursprüngliche Kunsthalle wurde von Georg Theodor Schirrmacher und Hermann von der Hude entworfen und 1869 fertiggestellt.
Der erste Erweiterungsbau ist ein hübsches, neoklassisches Gebäude mit einer Kuppel aus Kupfer – entworfen von Fritz Schumacher.

Der zweite, neuere Anbau ist der hier dargestellte, von Oswald Mathias Ungers entworfene Beton-Würfel. Er war nicht so billig, wie er aussieht und wurde 1996 fertiggestellt – für umgerechnet etwas über 72 Mio. Euro.
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Mühlenstraße 60 – MediaSpree

Plattenbau-Hochhaus für Reiche

Beschreibung: Als Teil des städtebaulichen Großprojekts „Mediaspree“, soll dieses Hochhaus mit Quadratmeterpreisen von bis zu 8000 Euro den schmalen Eliten der Gesellschaft verfügbar gemacht werden.
Da Gebäude nennt sich sehr „kreativ“ „Living Levels“Architektur/Materialien: Überwiegend Betonplatten, Glas

Gestaltungswille: Ist ein Wenig erkennbar. Leider überwiegt das Effizienzdenken. Etwas weniger langweiliger Plattenbau bleibt dennoch ein Plattenbau. (mehr …)

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Friedrichstraße 30

Schmucklose 1990er-Jahre

Beschreibung: Dieses Gebäude hat viele rechte Winkel und viele Ecken und Kanten – allerdings ohne sonderlichen Charakter zu verstrahlen. Die Kühle, abweisende, geschmacksneutrale Architektur soll womöglich Professionalität vermitteln. Wohlfühlen fällt schwer.
Durch das Fehlen eines sichtbaren Daches sieht das Gebäude so aus, als fehlte ihm etwas. Ästhetisch unsausgewogen.Architektur/Materialien: Öde und eckig. Beton, Glas, Steinfassade.Gestaltungswille: Ein Gestaltungswille fast gar nicht zu erkennen. (mehr …)
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Bunker am Rosa-Luxemburg-Platz („L40“)

Gefallen will dieses Gebäude nicht

Beschreibung: Dieser spitzkantige Bunker belästigt die Passanten des Rosa-Luxemburg-Platzes in Berlin-Mitte.
Klotzig und brutal macht sich dieser architektonische Keil am Platz breit. Qiez.de bringt die Meinungen zu diesem Haus auf den Punkt: „Die einen sagen: Das ist kein Gebäude, das ist eine Kriegserklärung. Die anderen sagen: Das ist große, aufregende Kunst.“

Laut dem Online-Magazin „gefällt“ das Gebäude den Bewohnern. Man macht es sich in seinem Egoismus als gesellschaftliche Randgruppe in Bezug auf Ästhetik aber zu einfach. Denken die Bewohner auch an ihre Mitmenschen, die es anders empfinden und das Gebäude Tag für Tag von außen sehen müssen? Es steht immerhin im öffentlichen Raum und ist damit nicht das Privatvergnügen einiger Modernisten! Daß es auch schöner geht, zeigen die umliegenden Straßenzüge. Selbst die Mietskaserne wirkt geradezu warm und menschlich gegen dieses düstere Machwerk. (mehr …)

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PwC Gebäude Berlin

Betonbrocken an der Spree

Beschreibung: Dieser Plattenbaukasten, der ein Wenig an das Beton-Zeitalter des sogenannten Brutalismus erinnert, steht dem Berliner Hauptbahnhof gegenüber.
Die Architektur der meisten Gefängnisse wirkt menschlicher und leichter. Die Grundform des Gebäudes ist würfelhaft-einfach, wohingegen zwischen den Fenstern eine fast kitschige schiefe Formgebung vorherrscht. Die möglicherweise durch die Asymmetrien gewollte Leichtigkeit verstärkt das Gefühl der Enge zusätzlich. (mehr …)
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Hochhaus – Charlottenstraße 4 – Berlin

Gebogener Glaskasten mit Surfbrett

Beschreibung: Die aaglatte Klotzigkeit dieses Hochhauses soll offenbar aufgelockert werden durch seine leicht gebogene Form und ein nutzloses Designelement (nichts gegen schöne Ornamente!) auf dem Dach, das an ein Surfbrett erinnert.
Diese beiden halbherzigen Versuche täuschen jedoch nicht darüber hinweg, daß es sich um ein gesichtsloses Objekt von Investorenarchitektur handelt.
Es gibt nicht viel mehr zu sagen zu dieser massiven Glasfassade. Zu einem Schönheitswettbewerb sollte es lieber nicht antreten.
Passend ist der neue Mieter: Das windige Unternehmen Rocket Internet, das diesen Klotz schon mal im Vorwege des Umzugs in „Rocket Tower“ umgetauft hat. (mehr …)
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Ateliergebäude Katharina Grosse (Berlin)

Grusel-Bunkerklotz

Beschreibung: Quadratischer als diesen Klotz kann man ein Gebäude wohl kaum bauen. Grau, kasten- und bunkerhaft, trist und abweisend. Die wenigen Fenster des Gebäudes sind gezielt unausgewogen der Ecke angebracht.
Die Form der Bunker des 2. Weltkriegs war dem Umstand geschuldet, daß sie nach rein ökonomisch-praktischen Gesichtspunkten gebaut worden waren. Dieses Geäbude ist offenbar jedoch mit voller Absicht in Bunker“ästhetik“ und brutalster Betonmanier errichtet worden. Und das für fast eine Million Euro!
Eine Holzvilla hätte wohl nicht einmal die Hälfte gekostet!Der Architekt schmeißt der Gesellschaft dieses Machwerk aus Beton ins Gesicht – ohne Rücksicht auf die Befindlichkeiten seiner Mitmenschen. Dieses Gebäude ist ein Affront, ein Übergriff, eine Beleidigung für alle Berliner und Besucher, die den Anblick ertragen müssen. Reißt es ab! (mehr …)
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